Verkehrsregeln und Fahren auf Gran Canaria
Der Straßenverkehr auf der Insel verbindet europäische Disziplin mit entspanntem Urlaubsrhythmus. In Feriengebieten wie Maspalomas, Puerto Rico und Playa del Inglés ist der Verkehr zwar intensiv, doch die Fahrer halten Abstand und überholen selten riskant. Die Hauptbesonderheit ist das bergige Terrain: Viele Straßen im Inselinneren sind Serpentinen mit steilen Anstiegen und eingeschränkter Sicht. Hier ist es wichtig, ein Fahrzeug mit ausreichender Motorleistung ab 1,4 Liter zu wählen und stets auf Vorfahrtsschilder vor Kurven zu achten.
Außerhalb der touristischen Zonen wird der Verkehr ruhiger, aber technisch anspruchsvoller. Straßen zu Natursehenswürdigkeiten verengen sich oft auf eine Fahrspur und weisen steile Gefälle auf. Auf solchen Abschnitten gilt die ungeschriebene Regel: Das bergab fahrende Fahrzeug hat Vorfahrt, da es schwieriger manövrieren kann. Begegnungsverkehr erfordert besondere Aufmerksamkeit und manchmal gegenseitige Verständigung zwischen den Fahrern.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- Innerorts: 50 km/h, in bestimmten Zonen 20 oder 30 km/h
- Landstraßen: 90 km/h
- Schnellstraße GC-1: 120 km/h
Kreisverkehre sind eine gängige Verkehrsführung an Kreuzungen. Vorfahrt haben stets Fahrzeuge, die sich bereits im Kreisverkehr befinden. Setzen Sie unbedingt den rechten Blinker vor der Ausfahrt. Sicherheitsgurte sind für alle Insassen Pflicht, Kinder unter 135 cm müssen in entsprechenden Kindersitzen befördert werden.
Parken auf Gran Canaria
In Feriengebieten wie Maspalomas oder Puerto Rico überwiegen gebührenpflichtige Parkplätze mit Schranken und zeitbasierter automatischer Abrechnung. Kostenlose Straßenparkplätze sind hier selten und tagsüber oft belegt.
Parkzonen werden durch farbige Markierungen geregelt:
- Blaue Zone: gebührenpflichtige Parkplätze mit Zeitbegrenzung
- Weiße Markierung: kostenloses Parken
- Grüne Markierung: für Anwohner reserviert – meiden
- Gelbe Markierung: Parkverbot
Die Parkregeln ändern sich gelegentlich – besonders während der Hauptsaison oder bei lokalen Festen. Überprüfen Sie daher am besten die aktuellen Beschilderungen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Die Parkgebühr bezahlen Sie an Parkautomaten. In mehrstöckigen Parkhäusern erfolgt die Abrechnung meist minutengenau.
Tankstellen auf Gran Canaria
Die meisten Tankstellen auf der Insel funktionieren nach dem Selbstbedienungsprinzip. Große Ketten wie Repsol, Cepsa oder BP finden Sie entlang der Hauptverkehrsstraßen und in Städten, während kleinere lokale Stationen oft in abgelegenen Gegenden liegen. Auch an kleinen Tankstellen gibt es üblicherweise Terminals für bargeldlose Zahlung.
Nach dem Tanken gehen Sie selbstständig zum Terminal und wählen Ihre Zapfsäulennummer zur Bezahlung. An vielen Stationen gibt es einen Mindestbetrag für Kartenzahlung, meist ab 5 Euro.
Große Tankstellen an Autobahnen und in Städten sind rund um die Uhr geöffnet. In Bergregionen können die Öffnungszeiten eingeschränkt sein – kleinere Tankstellen haben üblicherweise von 6 bis 22 Uhr geöffnet.
Fahrzeugbuchung auf Gran Canaria: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Beginnen Sie mit der Auswahl Ihrer Mietdaten – geben Sie Abhol- und Rückgabedatum an. Standardmäßig ist Gran Canaria als Standort voreingestellt, bei Bedarf können Sie jedoch einen anderen Rückgabeort wählen.
Für eine präzise Suche nutzen Sie die Option „Standort präzisieren": Markieren Sie Flughafen, Hotelzustellung oder ein bestimmtes Vermietungsbüro. So sehen Sie nur relevante Angebote. Dann:
- Nutzen Sie Filter zur Auswahl technischer Merkmale, gewünschter Optionen, Zahlungsarten und weiterer Parameter
- Prüfen Sie die Fahrzeugbeschreibung – inkludierte Kilometer und Versicherungsart
- Fügen Sie notwendige Extras wie Kindersitz und Zusatzfahrer hinzu
- Fahren Sie mit der Buchung fort, indem Sie auf „Weiter" klicken. Geben Sie genaue Abholzeit und -ort an, ergänzen Sie Ihre Daten und Kontaktinformationen
- Zahlen Sie die Anzahlung online per Karte. Die Vorauszahlung beträgt 15-20% der Mietsumme
Nach Buchungsbestätigung erhalten Sie den Voucher per E-Mail. Diesen müssen Sie bei der Fahrzeugübergabe zusammen mit Führerschein und Reisepass vorlegen.