Autofahren in Wien
Das Fahren in Wien ist komfortabel: Die Autofahrer verhalten sich diszipliniert und die Verkehrsinfrastruktur befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Anders als in anderen europäischen Hauptstädten wirkt der Verkehr in der österreichischen Metropole nicht hektisch, dennoch bilden sich zu Stoßzeiten im Zentrum und auf Zufahrtsstraßen Staus.
Außerhalb der Ringstraße, der historischen Ringallee, beginnt die Stadt mit breiten Boulevards und zahlreichen Verkehrsknotenpunkten. Die Hauptherausforderungen für Touristen am Steuer sind die vielen Einbahnstraßen im Zentrum und die Notwendigkeit, ständig auf Parkbeschilderungen zu achten.
Geschwindigkeitsbegrenzungen in Österreich:
- innerorts 50 km/h
- außerorts 100 km/h
- auf Autobahnen 130 km/h
Die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen ist mautpflichtig, das Fahrzeug benötigt eine Vignette. Normalerweise ist diese bei Mietwagen bereits vorhanden, klären Sie dies jedoch sicherheitshalber bei Fahrzeugübernahme.
Wien verfügt über gut ausgebaute Radwege, und Fußgänger können in den engen Gassen des Zentrums unerwartet auftauchen. Seien Sie besonders beim Rechtsabbiegen aufmerksam – Radfahrer können Sie rechts überholen.
Tankstellen in Wien
In Wien gibt es Tankstellen mit Servicepersonal sowie vollautomatische Stationen, die rund um die Uhr geöffnet sind. An Tankstellen mit Kassierer tanken Sie erst und bezahlen dann im Shop unter Angabe der Säulennummer. An automatischen Stationen erfolgt die Zahlung per Karte am Terminal.
Auf Autobahnen sind die Preise am höchsten, günstiger tanken Sie in den Stadtrandbezirken oder umliegenden Ortschaften.
Parken in Wien
Das Parksystem in Wien ist klar strukturiert, und sobald Sie es verstehen, finden Sie sich problemlos zurecht. Der größte Teil Wiens ist als Kurzparkzone ausgewiesen:
- Achten Sie auf Schilder „Kurzparkzone", die den Zonenbeginn markieren, und „Kurzparkzone Ende" für das Zonenende.
- Ein Zusatzschild unter dem Hauptschild gibt Auskunft über Geltungszeiten und maximale Parkdauer, üblicherweise 1,5, 2 oder 3 Stunden.
- Innerhalb des Bezirks gibt es möglicherweise keine weiteren Schilder, orientieren Sie sich daher an den Einfahrtsschildern.
Normalerweise sind Parkplätze montags bis freitags gebührenpflichtig, in zentralen, kommerziellen und touristischen Bezirken gelten die Beschränkungen oft auch samstags. Nachts sowie sonn- und feiertags ist das Parken in diesen Zonen in der Regel kostenlos und zeitlich unbegrenzt.
Für das Straßenparken benötigen Sie einen speziellen Parkschein – den Parkschein. Diese erhalten Sie in Tabak-Trafiken, an Tankstellen, in Fahrscheinautomaten der öffentlichen Verkehrsmittel und ausgewählten Geschäften. Auf dem Papierticket tragen Sie Datum und Parkbeginn händisch ein. Bei Verwendung mehrerer aufeinanderfolgender Parkscheine, beispielsweise für 2 Stunden Parkzeit, muss auf jedem die gleiche Ankunftszeit vermerkt sein. Eine praktische Alternative ist die mobile App Handy Parken, über die Sie Parkgebühren bequem digital bezahlen können.
In der Stadt gibt es zahlreiche Parkgaragen und Tiefgaragen. Diese sind zwar teurer als Straßenparkplätze, ermöglichen jedoch längere Parkzeiten.
Das Park & Ride System (P+R) ist eine der günstigsten Optionen für Touristen. Sie stellen Ihr Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz am Stadtrand ab und gelangen schnell und kostengünstig per U-Bahn oder Straßenbahn ins Zentrum. P+R-Parkplätze befinden sich in der Nähe von U-Bahn-Stationen wie Erdberg, Hütteldorf oder Ottakring.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fahrzeugbuchung in Wien
Geben Sie zunächst Ihre Reisedaten ein, im Feld „Standort präzisieren" können Sie den gewünschten Abholort angeben, beispielsweise den Flughafen. Anschließend:
- Filtern Sie die Angebote nach Getriebetyp, Fahrzeugklasse und weiteren Parametern.
- Prüfen Sie das gewählte Fahrzeug – Eigenschaften, Versicherungsbedingungen, Zahlungsmöglichkeiten.
- Fügen Sie erforderliche Extras hinzu, etwa einen Kindersitz oder Zusatzversicherung.
- Bestätigen Sie Abholzeit und -ort, geben Sie Ihre Daten ein.
- Zahlen Sie die Anzahlung online per Bankkarte.
Nach der Zahlung erhalten Sie einen Voucher – bewahren Sie diesen für die Fahrzeugübernahme auf. Bei der Übergabe durch den Vermieter inspizieren Sie das Fahrzeug sorgfältig, unterzeichnen den Vertrag und nehmen das Auto in Empfang.