Autofahren in Salzburg
Der Verkehr in Salzburg und Umgebung ist eine Mischung aus vorbildlicher Ordnung auf den Fernstraßen und unvermeidlicher Lebhaftigkeit in der Stadt. Dabei sind die einheimischen Autofahrer ruhig und diszipliniert.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- Innerorts 50 km/h
- Außerorts 100 km/h
- Auf Autobahnen 130 km/h
Tagfahrlicht oder Abblendlicht müssen immer eingeschaltet sein.
Bergstraßen und Serpentinen sind fester Bestandteil der Landschaft rund um Salzburg. Bei Fahrten zu den Seen Mondsee, Wolfgangsee, Attersee oder über Bergpässe wählen Sie ein Fahrzeug mit kräftigem Motor, ab 1,4 Liter, für komfortable Anstiege. Bei Abfahrten nutzen Sie einen niedrigen Gang – die Motorbremse – um das Bremssystem nicht zu überhitzen. Seien Sie auf schmale Abschnitte vorbereitet, wo die Vorfahrt durch Verkehrsschilder geregelt wird.
Auf manchen Bergabschnitten können Sie Schilder sehen, die die obligatorische Verwendung von Schneeketten vorschreiben – in diesem Fall müssen sie mindestens an den beiden Antriebsrädern montiert werden.
Tankstellen in Salzburg
In Salzburg und dem gleichnamigen Bundesland ist das Tankstellennetz sehr gut ausgebaut, und der Tankvorgang ist intuitiv verständlich. Die meisten Tankstellen funktionieren nach einem für viele Touristen gewohnten Schema: Sie fahren zur Zapfsäule, tanken die benötigte Menge Kraftstoff und bezahlen an der Kasse im Shop. An vielen modernen Tankstellen, besonders an solchen mit 24-Stunden-Betrieb, können Sie direkt an der Säule mit Bankkarte zahlen.
Parken in Salzburg
In Salzburg gilt ein Parkzonensystem, das den Fahrzeugstrom in der Stadt reguliert. Die Grundregel ist einfach: Je näher am historischen Zentrum, desto strenger die Beschränkungen. Alle Straßenparkplätze in regulierten Zonen haben eine zeitliche Begrenzung – maximal 3 Stunden im angegebenen Zeitraum.
Es gibt 3 Arten von Straßenparkplätzen:
- Gebührenpflichtig an Werktagen von 9:00 bis 19:00 Uhr. In dieser Zeit müssen Sie am Parkautomaten ein Ticket ziehen und unter die Windschutzscheibe legen
- Kostenlos, aber ebenfalls mit 3-Stunden-Begrenzung. Hier benötigen Sie eine Parkscheibe, auf der Sie Ihre Ankunftszeit einstellen
- Kostenlos ohne zeitliche Begrenzung. Kommt am Stadtrand vor
Im Zentrum Salzburgs fehlen oft visuelle Orientierungspunkte fürs Parken – es gibt keine gewohnte blaue Markierung oder auffällige Schilder. Die Gebührenzone kann ohne erkennbare Hinweise auf Asphalt oder Bordsteinen beginnen. Das Haupterkennungsmerkmal sind die auf dem Gehsteig aufgestellten grauen Parkautomaten mit Parkzeichen. Wenn Sie solche Automaten entlang der Straße sehen – befinden Sie sich in einer gebührenpflichtigen Parkzone. Das funktioniert nach dem Selbstbedienungsprinzip: Sie parken, gehen zum Parkautomaten, bezahlen die Zeit und legen das Papierticket unter die Windschutzscheibe.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schilder mit der Aufschrift „Zone 1" oder „Zone 2" – das sind Anwohnerzonen, wo das Parken nur Einheimischen mit Genehmigung erlaubt ist.
Für längere Spaziergänge im Zentrum Salzburgs eignen sich ideal die P+R-Parkplätze am Stadtrand. Sie lassen Ihr Fahrzeug stehen und erhalten ein Ticket, das die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum einschließt. Tiefgaragen im Stadtzentrum sind eine weitere zuverlässige Option ohne zeitliche Begrenzung, wenn auch teurer.
Das historische Zentrum Salzburgs ist Fußgängerzone, gesperrt durch ausfahrbare Poller. Falls Sie ein Hotel in dieser Zone gebucht haben, besorgen Sie sich vorab vom Hotel den Zugangscode.
Autobuchung in Salzburg: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Beginnen Sie mit der Auswahl der Mietdaten auf der Localrent-Website. Geben Sie bei Bedarf den bevorzugten Abholort an – Flughafen, Büro oder Lieferung an einen bestimmten Punkt in der Stadt.
Danach:
- Wenden Sie Filter nach Getriebetyp, Fahrzeugklasse, Marke, Zahlungsmethoden und anderen Parametern an
- Sehen Sie sich die Karte des gewählten Autos an – Eigenschaften, Versicherungsbedingungen und Zahlungsmethoden
- Fügen Sie notwendige Optionen hinzu – Kindersitz, Zusatzversicherung oder Service für Zweitfahrer
- Geben Sie persönliche Daten und Kontaktinformationen des Fahrers ein, zahlen Sie dann die Anzahlung online
Nach Buchungsbestätigung erhalten Sie den Voucher per E-Mail. Bei der Übergabe durch den Vermieter inspizieren Sie das Fahrzeug sorgfältig und dokumentieren Sie alle Schäden im Protokoll. Sie erhalten das Auto, den Mietvertrag, die Versicherungspolice und das Übergabeprotokoll.